Select Page
©Timo Roth für sisterMAG
*Sponsored

In Berlin war ich von ecover und sisterMAG auf einer Veranstaltung rund um recycling & innovativen Ideen zu unserem weiteren Plastik Verbrauch eingeladen.

In Berlin war ich zu einem Event von ecover eingeladen. Ecover stellt ökologische Reinigung-, Wasch- und Geschirrspülprodukte her, welche keine schädlichen Stoffe im Abwasser hinterlassen, da sie  biologisch abbaubar sind. Damit nicht nur das Produkt nachhaltig ist, sondern auch die Verpackung, entwickelt ecover immer mehr Flaschen aus recycelten Plastik. Ziel ist es bis 2020 alle Flaschen aus 100% recycelten Plastik herzustellen.

Für 5 Tage wurde das Café Herrmann Eicke zum Rubbish Café mit Wertstoff Academy. Für die Zeit des Rubbish Cafes, gab es die Aktion bring ein Plastikteil mit und bekomm ein Heißgetränk deiner Wahl aufs Haus. Alle mitgebrachten Plastikteile werden je nach Art des Plastiks sortiert, zerkleinert und wieder zu etwas Neuem geschmolzen. Die Idee dahinter ist es mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Plastik auch nach dem Gebrauch immer noch ein Wertstoff ist und daraus wieder etwas Neues entstehen kann.

Wir haben das natürlich alle gleich ausprobiert. Bei meinem Plastikteil wurde sehr schnell das große Problem von Plastik recycling klar. Plastik ist nicht gleich Plastik. Es gibt ganz unterschiedliche Arten und diese können beim Recycling nicht gemischt werden. Ich hatte einen Jogurt Becher, bei dem Deckel und Becher aus zwei verschiedenen Arten von Plastik bestanden, deswegen kann er nicht im ganzen recycelt werden, sondern muss getrennt werden. Besser wäre es wenn nur Plastik verwendet wird, welches auch wieder zusammen recycelt werden kann.

Zu den Herausforderungen beim Recycling haben wir später in einer interessanten Gesprächsrunde mit Vertretern von dm, ecover, Craddle to Craddle und dem Grünen Punkt mehr erfahren.

Die verschiedenen Materialen stellen zum Beispiel nicht die Herausforderungen da, sondern auch verschiedene Farben. So hatte ecover am Anfang der Entwicklung von dem Recyclingflaschenkörper das Problem, dass sie kein schönes klares Material herstellen konnten, sodass die Flaschenkörper am Anfang etwas milchig waren. Nun haben sie aber ein Verfahren gefunden mit dem sie wieder schön klar sind. Trotzdem wäre es für die Recyclingquote besser, wenn alles aus dem gleichen Material und der gleichen Farbe ist.

©Timo Roth für sisterMAG

Außerdem ist es nachhaltiger, wenn zum Beispiel aus einer recycelten PET Flasche wieder eine neue PET Flasche wird. Momentan liegen vor allem in der Fair Fashion Branche Stoffe im Trend, welche aus alten PET Flaschen produziert werden. Problem ist hierbei aber, dass dieser Stoff nicht mehr recycelt werden kann, weil die Fasern zu fein sind. Besser wäre es wenn man einen geschlossenen Kreislauf hat und aus einer Flasche wieder eine Flasche wird.

Schön fand ich von DM zu erfahren, dass sie im Konsumverhalten ihrer Kunden merken, dass immer mehr auf Nachhaltigkeit gesetzt wird. DM arbeitet immer mehr daran nachhaltige Produkte anzubieten und den Kunden mehr und mehr zum Umweltschutz zu animieren. Grade werden zum Beispiel in Österreich Abfüll Stationen für Reinigungsmittel getestet. Leider gibt es momentan noch ein paar Schwierigkeiten, da sich das System bei einem hohen Kundenaufkommen nicht richtig pflegen lässt und die Hygiene darunter leidet aber es wird schon an Lösungen und Verbesserungen gearbeitet. Wäre doch super, wenn es bald Abfüllstationen auch in Ketten geben würde! 🙂

#LETSLIVECLEAN