Plastikfrei Leben die besten Helferlein für einen Plastikfreien Alltag

Plastikfrei Einkaufen – leicht gemacht

Voraus gesetzt, man ist richtig vorbereitet. Als ich angefangen habe meine Einkäufe plastikfrei zu gestalten, hatte ich oft kleine Misserfolge und bin zum Teil etwas eingeschüchtert in Läden reingegangen. Damit es Euch nicht so geht und Ihr gleich ein paar gute Tipps zur Hand habt, habe ich mir gedacht, ich schreibe mal alles, was mir für einen Plastikfreien Einkauf einfällt, zusammen. Die Tipps habe ich zum Teil gelesen oder selbst erarbeitet und komme gut mit Ihnen aus. 🙂

Plastikfrei Einkaufen – Was nehme ich alles mit?

  • Jar: Das Einweckglas ist ein echter Alleskönner. Hier fülle ich mir alles ab von trockenen Lebensmitteln (z.B.: Mehl, Nudeln) , über Antipasti aus der Frischetheke oder auch Früchte wie Beeren, welche nicht zerquetscht werden sollen in meiner Tasche. Das Glas kann man wirklich immer gebrauchen, deswegen würde ich immer empfehlen eins dabei zu haben.
  • Stoffbeutel: In meine Stoffbeutel kommt Gebäck, Obst&Gemüse und trockene Lebensmittel
  • Brotdose: Die verwende ich eigentlich für genau die gleichen Sachen wie das Einweckglas.
  • Tragetasche/Korb: Um alle Einkäufe mit nach Hause zu nehmen, nimmt man sich am besten genug Taschen mit.

Ein paar Dinge gibt es noch zu beachten …

Wenn man sich gut mit Beuteln, Jars usw. ausgestattet hat, ist das schon mal die halbe Miete für einen Plastikfreien Einkauf. Jetzt braucht man nur noch etwas Standfestigkeit und ein paar Kniffe. Damit Euer Plastikfreier Einkauf zu einem vollen Erfolg wird, verrate ich Euch, wie ich mit manchen Situationen umgehe, um auf keinen Fall mit Plastik in meiner Einkaufstasche zurückzukommen.

  • Das wichtigste ist für mich, auf jeden Fall immer genug Beutel und Gefäße mitzunehmen, damit ich auch wirklich alles einkaufen kann. Am liebsten nehme ich noch ein paar extra Beutel mit, Sie sind wunderbar klein und leicht, sodass Sie kaum zu Gewicht fallen. So ist man aber für alles ausgestattet und muss sich im Ernstfall nicht zwischen zwei Lebensmitteln entscheiden.
  • Bevor ich zum einkaufen gehe, achte ich immer darauf dass alles worin ich meine Lebensmittel hinein fülle von Innen und Außen sauber ist. Von innen ist es natürlich klar, damit die Lebensmittel auch schön sauber bleiben. Außen achte immer auf extra Sauberkeit, damit zum Beispiel Mitarbeiter welche zum ersten Mal mit einer Kundin konfrontiert sind, welche eigene Behälter mitnimmt, nicht gleich durch ein paar Flecken abgeschreckt sind.
  • An Frischetheken dürfen die Mitarbeiter meiste die Boxen nicht hinter die Theke nehmen, deswegen stelle ich immer meine auf die Theke und lasse mir dort meine Lebensmittel rein füllen.
  • Am Anfang kann es öfter vorkommen, dass man mit seinen Wünschen abgewiesen wird. Der Bäcker zum Beispiel die Brötchen nicht in deinen kleinen Stoffbeutel packen mag. In solchen Situationen, habe ich gelernt zu einem anderen Bäcker zu gehen. Am Anfang habe ich dann trotzdem die Dinge gekauft, bin aber sauer und enttäuscht nach Hause gekommen. Jetzt sage ich Nein und suche nach einer Alternative in meiner Umgebung.
  • Hab ich mal nicht genug Stoffbeutel dabei, lege ich das Gemüse und Obst immer schön nebeneinander auf das Kassenband, damit die Kassiererin es leicht hat beim Abkassieren.
  • Ebenso öffne ich immer alle Beutel und lege Sie so hin, damit die Kassiere gleich gesehen was drinnen ist.

Am Anfang scheint alles etwas ungewöhnlich, doch nach ein paar Mal hat man die richtigen Hangriffe drinnen. Dann weiß man wo man was wie machen muss und das Plastikfreie Einkaufen wird Routine. Lasst Euch nicht entmutigen, wenn Ihr einmal mit Euren Boxen abgewiesen wurdet, es gibt genug Gelegenheiten und Läden, welche Alternativen zu Plastik akzeptieren. 🙂