Plastikfrei Leben die besten Helferlein für einen Plastikfreien Alltag

Plastikfrei Einkaufen – Wo kaufe ich ein?

Ist der Entschluss gefasst, plastikfrei zu leben, weiß man oft gar nicht, wo man nun seine Lebensmittel einkaufen soll. Um den Einstieg zu erleichtern, habe ich hier ein paar Optionen für einen plastikfreien Einkauf zusammengefasst.
Ein paar Optionen sind vielleicht etwas mehr für Stadt oder Land geeignet, aber es gibt für jeden Wohnort genug Optionen. 🙂

Läden mit Plastik und Verpackungsfreier Ware:

  • Unverpackt Laden: Bei Dir in der Nähe gibt es einen Unverpackt-Laden? Klasse, denn hier kannst Du alles, alle Einkäufe unverpackt und plastikfrei in Deine mitgebrachten Gefäße füllen.
  • Bäcker: Beim Bäcker bekommst Du ganz leicht alles ohne Verpackung, in dem Du Deine eigenen Stoffbeutel mitnimmst und die Verkäufer bei der Bestellung darauf hinweist, dass Du die Produkte in Deinen Beutel haben möchtest. Möchte die Verkäuferin deinen Beutel nicht befüllen, dann bitte sie doch darum, Dir das Gebäck über die Theke zu reichen. Dort kannst Du es selbst in Deine Beutel legen. Diesen Trick kannst du auch für alle anderen Geschäfte mit (Frische)Theke anwenden.
  • Fachgeschäfte allgemein (Gemüsehändler, Metzger, Feinkost, Käserei) : In vom Inhaber geführten Geschäften ist es immer leichter die Einkäufe in die eigenen Behälter zu bekommen, als in großen Ketten. Die haben viele Vorschriften, welche sie einhalten müssen.
  • Ethnische Läden: Ich gehe gerne zu Griechischen oder Türkischen Läden um mir Schafskäse/ frische Antipasti zu kaufen. Hier findet man eine köstliche Auswahl hinter der Frischetheke.
  • Kaffe und Teeläden: Kaffee und Teeläden haben meistens sowohl verpackte wie unverpackte Waren. Wenn du nett fragst, bekommst hier Deinen Tee/ Kaffe in Deine mitgebrachte Box.
  • Restaurant: Du weißt, dass dein Lieblings Italiener die Nudeln selbst macht? Klasse, dann frag Ihn doch, ob er dir welche verkauft. Viele Restaurants haben auch eigenes Öl welches sie in Fässern lagern und welches sie dir gerne in dein Einwegglas füllen.
  • Bauernhöfe/ Getreidemühlen: Bauernhöfe sind super, hier bekommt man die Produkte direkt vom Erzeuger und ohne Verpackung. Beim Getreide muss man manchmal einen etwas größeren Sack abnehmen. Hier bietet es sich an, sich mit Freunden, zu “Einkaufsgemeinschaften“ zusammen zu tun.
  • Wochenmarkt: Auf Märkten bekommt man so gut wie alles unverpackt und die Verkäufer packen es Dir gerne in Deine Behälter, denn hier gelten andere Hygiene Vorschriften.
  • Bioladen: Immer mehr Bioläden fangen jetzt an kleine Reihen von Unverpackt Regalen aufzubauen und man bekommt viel unverpacktes Gemüse.

 

Ein paar Dinge gibt es noch zu beachten …

Wenn man sich gut mit Beuteln, Jars usw. ausgestattet hat, ist das schon mal die halbe Miete für einen Plastikfreien Einkauf. Jetzt braucht man nur noch etwas Standfestigkeit und ein paar Kniffe. Damit Euer Plastikfreier Einkauf zu einem vollen Erfolg wird, verrate ich Euch, wie ich mit manchen Situationen umgehe, um auf keinen Fall mit Plastik in meiner Einkaufstasche zurückzukommen.

  • Das wichtigste ist für mich, auf jeden Fall immer genug Beutel und Gefäße mitzunehmen, damit ich auch wirklich alles einkaufen kann. Am liebsten nehme ich noch ein paar extra Beutel mit, Sie sind wunderbar klein und leicht, sodass Sie kaum zu Gewicht fallen. So ist man aber für alles ausgestattet und muss sich im Ernstfall nicht zwischen zwei Lebensmitteln entscheiden.
  • Bevor ich zum einkaufen gehe, achte ich immer darauf dass alles worin ich meine Lebensmittel hinein fülle von Innen und Außen sauber ist. Von innen ist es natürlich klar, damit die Lebensmittel auch schön sauber bleiben. Außen achte ich immer auf extra Sauberkeit, damit zum Beispiel Mitarbeiter welche zum ersten Mal mit einer Kundin konfrontiert sind, welche eigene Behälter mitnimmt, nicht gleich durch ein paar Flecken abgeschreckt sind.
  • An Frischetheken dürfen die Mitarbeiter meiste die Boxen nicht hinter die Theke nehmen, deswegen stelle ich meine auf die Theke und lasse mir dort meine Lebensmittel einfüllen.
  • Am Anfang kann es öfter vorkommen, dass man mit seinen Wünschen abgewiesen wird. Das der Bäcker zum Beispiel die Brötchen nicht in deinen kleinen Stoffbeutel packen mag. In solchen Situationen, habe ich gelernt zu einem anderen Bäcker zu gehen. Am Anfang habe ich dann trotzdem die Dinge gekauft, bin aber sauer und enttäuscht nach Hause gekommen. Jetzt sage ich Nein und suche nach einer Alternative in meiner Umgebung, oder versuche die Verkäufer doch noch zu überzeugen. 🙂
  • Hab ich mal nicht genug Stoffbeutel dabei, lege ich das Gemüse und Obst immer schön nebeneinander auf das Kassenband. So haben es die Kassierer leichter beim Abkassieren.
  • Ebenso öffne ich immer alle Beutel und lege Sie so hin, damit die Kassierer gleich sehen was drinnen ist.

Am Anfang mag es vielleicht etwas einschüchtern sein. Man muss etwas mehr mit den Verkäufern reden und etwas mehr erklären, aber behaltet Euch immer im Kopf: “Ihr tut was Gutes und es ist wunderbar, dass Ihr Müll vermeiden wollt!”. Kein Verkäufer wird euch widersprechen, dass es gut ist Müll zu vermeiden. 🙂

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