Mein Silvester Outfit

Für Silvester reise ich ohne Gepäck nach Würzburg zu Freunden, deswegen sollte mein Outfit bequem für die Reise aber auch schick für den Abend sein. Ich habe mich für einen oversize Pulli in Kombination mit einer schwarzen Bluse, skinny Jeans und Sneakers entschieden.

Oversize Pullover:  KARINFRAIDENRAIL (gekauft bei glore München)

Schwarze Bluse: Second hand (gekauft bei Blaugold)

Skinny jeans: Second Hand (gekauft bei Blaugold)

Sneakers: Vejas (gekauft bei glore München)

Wie Ihr seht trage ich gerne Kombinationen aus Secondhand und neuer Ware. Auf welche Aspekte ich bei meinem Kleiderkauft achte, versuche ich mal grob zusammen zufassen.

Second Hand oder neue Fair Fashion?

Mein Kleiderschrank setzt sich aus Secondhand, Fair Fashion und noch wenigen alten H&M etc. Stücken zusammen.  In Second Hand Läden habe ich schon immer viel gestöbert, weil meine Mama schon immer ein großer Fan davon war und mich immer mit genommen hat. Man findet immer Schätze von guter Qualität, welche nach einem neuen Besitzer suchen. Für die Umwelt ist dieser Weg natürlich der schonendste, da vorhandene Stücke wieder verwendet werden und nicht weg geschmissen werden. Doch manchmal mag einfach nichts so richtig passen, obwohl man dringend Ersatz braucht. Zum Glück noch die Fair Fashion Labels, welche mehr und mehr aus dem Boden sprießen. Hier gibt es gute und weniger gute, deswegen reicht mir eine „Fair Fashion“ Kennzeichnung nicht aus, sondern ich informiere mich immer etwas mehr über die Labels und das potenzielle neue Kleidungsstück. Hier achte ich auf die Produktions Orte. Zum Beispiel ob vom Faden bis zum fertigen Pullover das Kleidungsstück weitergereist ist, als ich es jemals werde oder ob alles innerhalb von einer Region produziert worden ist. Außerdem achte ich noch darauf, aus welchem Materialen produziert wurde und wie Verpackt wird. Bei dem Punkt, ob die Stücke in Plastik angeliefert werden oder nicht, schrumpft die Auswahl immer sehr aber erleichtert so auch praktischerweise die Entscheidung.

Warum man auch bei Fashion auf weniger Plastikmüll achten kann

Hier gibt es verschiedene Wege um Plastik zu reduzieren. Ich achte auf drei Sachen, wenn ich mir mal kein Second Hand Teil kaufe sondern mir ein neues Kleidungsstück gönne. Als erstes ist mir die Verpackung wichtig, in der die Stücke in den Laden geliefert werden. Denn der Großteil der Waren kommt einzeln verpackt in kleinen Plastiktüten angeliefert. Es gibt jedoch hier und da vor allem kleine Labels, welche sie nachhaltiger in Papier geschützt anliefern. Dann achte ich noch auf die Materialien aus denen das Teilchen produziert wurde, ich wähle ausschließlich echte Materialien, wie Leinen, Lamawolle, Merinowolle usw. . Diese haben eine längere Lebensdauer und können im Gegensatz zu künstlich hergestellten Materialien leichter Recycelt werden. Zum Schluß achte ich natürlich wie immer darauf, dass meinen eigenen Beutel mit habe, damit mein neues Kleidungsstück nicht nochmal in eine Plastiktüte verpackt wird.

Für alle Münchner habe ich einen green Fashion Tipp: Der Glore Store in der Baaderstraße. Hier wird man gut beraten und Brigitte von Glore kümmert sich liebevoll darum, dass alle Ansprüche(plastikfrei, Vegan….) an die Kleidung erfüllt werden.