Schön war’s im Holzhotel! Letztes Wochenende habe ich auf der Forsthofalm in Leogang verbracht. Um mal Weg von der Stadt zu kommen und den ein bisschen Digital Detox zu machen. Das kann man auf der Forsthofalm in 1050 Höhenmetern wohl am besten, einfach entspannen und die Seele baumeln lassen.

Umgeben von Almwiesen, Wäldern und Bergen, kann man schnell den Alltag hinter sich lassen und in die wunderbare Welt der Forsthofalm eintauchen.

Was macht das Holzhotel so Umweltfreundlich?

Die beste Sache muss ich Euch gleich am Anfang erzählen, da mich das besonders beeindruckt hat:

  • Müllreduzierung: In der Forsthofalm, werden die Seifen selbst hergestellt, welche den Gästen auf den Zimmern und im Wellnessbereich zur Verfügung stehen. Die Seifenspender werden dann regelmäßig, wieder mit den Seifen aufgefüllt, sodass hier schon ein großer Teil des üblichen Hotelmülls wegfällt. Das habe ich zuvor noch nie in einem anderem Hotel gesehen und finde diesen Zerowaste Ansatz einfach super.  🙂 Zeitweise waren auch natürliche Strohhalme in Gebrauch, da es hier aber einige Beschwerden von Gästen gab, wird momentan nach einer neue Lösung gesucht. Auf den größeren Zimmern gibt es kleine Teeecken. Das Holzhotel bietet hier losen Tee in “Bulk-Gläsern” an und der Gast kann sich die gewünschte Menge selbst dosieren und in ein Teesieb füllen. Hier fallen also auch die Einzelverpackungen weg. 🙂 Auch am Frühstücksbuffet war alles sehr schön in größeren Mengen angerichtet und weit und breit keine Einzelverpackungen zu sehen. 🙂
  •  Umweltfreundliche Bauweise: Der oben schon erwähnte Holzbau ist mit einer Niedrig-Energie-Bauweise gebaut,  exzellenten Wärme und Lärmdämmung von Holz ist besonders ökologisch und ökonomisch zugleich.  Das Holz unterstützt zudem noch die Niedrig-Energie Bilanz, das Holz im Winter wärmt und im Sommer kühlt.
  • Natürliche Einrichtung: Bei der Einrichtung der Zimmer und der Gemeinschaftsräume  wurde fast ausschließlich einheimische Naturprodukte zum Beispiel grüner Schiefer, Leinen und Jute verwendet. Sodass die wunderbare Natur von Außen auch innen eingezogen wurde.
  • Restaurant KUKKA – Nachhaltige Ernährung:  Der Restaurantname Kukka heißt im skandinavischem Blume. Blume wurde es deshalb benannt, da jeder Gast wie eine Blume mit seinen individuellen Bedürfnissen gesehen wird. Das heißt, es gibt für jede Ernährungsform und -Vorlieben, eine vielfältige Auswahl an Speisen und Getränken.  Der überwiegende Teil der Lebensmittel stammt von lokalen Bauernhöfen mit biologischem Anbau.

 

Die Forsthofalm ist nicht nur für ihre Lage bekannt, sondern auch für ihre innovative Bauweise. Ein großer Holzbau wurde 2008 zum bestehenden Haus hinzugefügt. In dem Anbau wurde kein Leim oder Metall verwendet um die Massiv Holzwände zusammenzuhalten, sondern es wurden 210.000 Holzdübel. So findet man sich im Einklang mit der Natur ob drinnen oder draußen wieder.

Dass die Natur im Mittelpunkt steht, spiegelt sich auch in den Zimmern wieder. Ich habe in der klein Eden Zirbe gewohnt. Im Zimmer ist es besonders schön, dass es so viele Ecken mit Sitzgelegenheiten gibt, welche zum Verweilen einladen. Die Zimmereinrichtung ist sehr modern und schlicht gehalten, alle verwendeten Materialen sind natürlich.

Das Schönste in dem Zimmer finde ich das zur riesigen Fensterfront ausgerichtete Bett. So kann man die verschiedenen Stimmungen beim Sonnenauf- und Untergang  in den Bergen gemütlich vom Bett aus beobachten. 🙂

Neben dem Zimmer war mein absoluter Lieblingsplatz der Wellnessbereich. Als wir dort waren, war leider sehr schlechtes Wetter und da kamen die Saunagänge grade recht. 🙂 Die Saunen sind wie alle anderen Räume mit großzügigen Fenstern ausgestattet. So kann man auch hier die schöne Aussicht bewundern und es sich gut gehen lassen.

Hier gehts zum Holzhotel Forsthofalm. 

 

“Der in diesem Beitrag erwähnte Hotelaufenthalt wurde vom Holzhotel Forsthofalm dem Ersteller des Beitrages entgeltfrei zur Verfügung gestellt. Die Meinung des Bloggers bleibt hiervon unberührt.”